ACT Videoproduktion & Postproduction

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Frau Böhm sagt nein gewinnt den diesjährigen Grimmepreis

31.03.2010

Der bei Head Quarter postproduzierte Spielfilm "Frau Böhm sagt nein" gewinnt den diesjährigen Grimmepreis. Produziert wurde der Film  von Zeitsprung Entertaiment für den WDR.

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Zwei reale Fälle hat Drehbuchautorin Dorothee Schön für den ARD-Film „Frau Böhm sagt nein“ verarbeitet. Zum einen die Weigerung einer Mannesmann-Sachbearbeiterin, die es nicht anständig fand, nach der feindlichen Übernahme durch Vodafone im Jahr 2000 unanständig hohe Prämien an die Vorstände auszuzahlen. Und dann die VW-Affäre 2005, bei der alle Beteiligten bewiesen, dass Geschäftemachen zuweilen richtig lustvoll sein kann. (focus online)

Head Quarter Projekte beim Max Ophüls Preis

22.02.2010

Am 18. Januar startet das 31. Max Ophüls Preis Filmfestival in Saarbrücken. Drei Filmprojekte, die bei Head Quarter postproduziert worden sind, werden dabei sein. Neben dem Kurzfilm "Der Schübling" und dem Spielfilm "Der Fürsorger" läuft Anna Luifs "Madly in Love" im Wettbewerb um den besten Spielfilm. Weitere Informationen zum Filmfest in Saarbrücken unter: http://www.max-ophuels-preis.de

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Lebanon gewinnt goldenen Löwen

16.01.2010

Lebanon

 

Vom Untergang bedroht: Der Film "Lebanon" erhält den Goldenen Löwen, während sich Venedig um die eigene finanzielle Zukunft und jene des Films sorgt.

Die Sueddeutsche
Wie kann man schon der Übermacht einer wahrhaftigen Erfahrung widerstehen, den Erlebnissen und Erkenntnissen aus einem schrecklichen Krieg, nach langen, schmerzhaften Verarbeitungsprozessen zu einem Film verdichtet? Eine erste Regie noch dazu, die so konsequent und mutig ist. Der Goldene Löwe für den israelischen Film "Lebanon" von Samuel Maoz, der selbst Soldat war im Libanonkrieg 1982 und der Jahre brauchte, bis er im Stande war, so zu erzählen, was er empfindet - das ist der Sieg eines klaren Favoriten.
"Lebanon" ist jene Art von Film, die man schon unter Preisverdacht hat nach Lektüre der Synopsis: vier blutjunge israelische Soldaten im klaustrophobischen Innern eines Panzers, den Feind sehen sie nur noch durchs Fadenkreuz, eine zermürbende, chaotische Mission. Man ist jetzt schon gespannt auf Maoz nächsten Film, sagte Jury-Präsident Ang Lee, selbst zweifacher Löwen-Gewinner. Die Entscheidung, so Lee, sei schnell und einstimmig gewesen - und "wir waren froh, dass wir nicht selber in diesem Panzer saßen, der jeder Panzer auf der Welt hätte sein können".


Kino-Zeit
Venedig - Der israelische Kriegsfilm Lebanon von Regisseur Samuel Maoz hat beim Filmfestival von Venedig den Goldenen Löwen gewonnen. Der Film erzählt von einer Gruppe israelischer Soldaten im ersten Libanonkrieg im Jahre 1982. Der Debütfilm basiert dabei auf autobiografi­schen Erfahrungen des Regisseurs. Das Besondere an Lebanon ist, dass er, ähnlich wie in Das Boot, ganz bei der Panzercrew bleibt. Den Krieg und die beklemmende Bedrohung sieht man nur durch den Sucher des Zielfern­rohrs. Der Film war schon während des Festivals als großer Favorit gehandelt worden.


Die Welt
Und den Goldenen Löwen hat sie mutig dem konsequentesten aller Filme vermacht: dem israelischen Beitrag „Lebanon“ von Samuel Maoz. Dieser Film, der ebenfalls mit deutschen Koproduktionsgeldern finanziert wurde, spielt konsequent in einem Panzer, in dem vier blutjunge Soldaten sitzen, die noch nie in einem Gefecht waren und am ersten Tag des ersten Libanonkrieges von der Situation vollkommen überfordert sind. Die Kampfhandlungen, überhaupt alle Handlungen draußen bekommt der Zuschauer nur durch das Zielfernrohr zu sehen; die Kamera verlässt den Huis Clos nur ganz am Anfang und ganz am Ende. So wird die Klaustrophobie sinnlich erfahrbar.

 

 

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